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Taugnix Taugnix ist männlich
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Wie kann ich vom USB-Stick booten? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

USB-Memory-Stick (USB-Speichermodul) FAQ - Teil 2: Software


 

Zum Teil1: Hardware

USB-Memory-Stick: 128 MB Speicher, kleiner als eine Streichholzschachtel

Das Flash-Speichermodul mit USB-Anschluß hat seinen Siegeszug angetreten. Die Technik ist noch so neu, daß zahlreiche Fragen immer wieder gestellt werden. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten.

Mittlerweile treffen bei mir die ersten Tipps und Tricks zum Thema ein, siehe links in der Navigationsspalte! Oder wollen Sie selbst etwas beitragen? Dann steht Ihnen das Gästebuch zur Verfügung.

Inhalt

  • Woher bekomme ich Treiber für meinen USB-Stick?
  • Warum sehe ich meinen USB-Stick nicht im Explorer?
  • Wie kann ich meinen USB-Stick formatieren?
  • Wie kann ich vom USB-Stick booten?
  • Wie kann ich Linux vom USB-Stick booten?
  • Wie kann ich Windows vom USB-Stick booten?
  • Kann ich auch von anderen Speichermodulen booten?
  • Wie kann ich die Daten auf meinem USB-Stick verschlüsseln?
  • Wie kann ich Daten auf meinem USB-Stick retten?
  • Kann ich Dateien auf dem USB-Stick normal benutzen?
  • Kann ich Programme vom USB-Stick starten?
  • Kann ich einen USB-Stick auch ohne Rechner auslesen?
  • Wie kann ich verhindern, dass beim Stecken die nervige Auswahlliste hochkommt?
  • Was kann ich mit USB-Sticks sonst noch anstellen?
  • Welche Sicherheitsprobleme haben USB-Sticks?
  • Welche Entwicklungstendenzen gibt es bei USB-Sticks?
  • Literaturhinweise/Links

Woher bekomme ich Treiber für meinen USB-Stick?

In den meisten Fällen werden Sie keinen Treiber brauchen, denn ab Windows 2000 werden USB-Sticks per plug & play als Wechselmedien erkannt. Vermutlich ist es sinnvoll, sich vor dem ersten Stecken eines Memory-Sticks als Administrator anzumelden, siehe Wer-weiss-was.

Neuere Linux-Kernels dürften einen USB-Stick ebenfalls automatisch erkennen.

Anders sieht das bei Windows 98SE und Windows ME aus. Für diese Betriebssysteme liefern die Hersteller der USB-Sticks wohl meist Treiber mit. Ich habe aber keine Ahnung, ob die von Microsoft stammen, oder von den Herstellern selber gestrickt werden. Jedenfalls funktioniert der Treiber meines Pearl-Memory-Sticks auch mit meiner Digitalkamera. Problematisch ist meist die Installation des Treibers.

USB-Treiber für MS-DOS:

USB-Treiber für Windows NT 4:

Warum sehe ich meinen USB-Stick nicht im Explorer?

Selbst wenn ein USB-Stick korrekt funktioniert heißt das nicht, dass er auch unter seinem Laufwerksbuchstaben anzusprechen ist. Nach [12] enthalten neuere Windows-Versionen hier eine Inkonsistenz: Eigentlich speichert Windows die Volume-Zuordnungen in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\MountedDevices. Das gilt aber nicht für Netzwerkfreigaben, die so Wechsellaufwerke verdrängen können:

  • Unterstellen wir, dass die Platte in drei Partitioen eingeteilt ist (C:, D:, E:) und das DVD-Laufwerk den Buchstaben F: hat.
  • Die erste Netzwerkfreigabe wurde mit G: angelegt, wird aber von Windows nicht an der angegebenen Stelle in der Registry eingetragen.
  • Steckt man jetzt einen USB-Stick, erhält er ebenfalls den Buchstaben G: und ist hinter der Netzwerkfreigabe nicht zu sehen.

Abhilfe: Zwischen lokalen Laufwerken und Netzwerkfreigaben genügend Buchstaben freilassen und z.B. mit H: (für Home-Verzeichnis auf dem Server) anfangen.

Wie kann ich meinen USB-Stick formatieren?

Vom Explorer aus formatieren

Wie Disketten und Festplatten muß man USB-Sticks formatieren, d.h. mit einiger Verwaltungsinformation versehen. Wie bei Disketten funktioniert das im Windows Explorer über das Kontextmenü: USB-Stick (Wechseldatenträger) markieren, rechte Maustaste drücken, "Formatieren" wählen.

Dabei kann man auch das Dateisystem wählen. Am problemlosesten ist wohl FAT32, aber auch NTFS ist möglich. Die Memory-Sticks werden meist mit FAT32 formaiert ausgeliefert und enthalten womöglich einige Dateien. Also vor dem Formatieren erst mal nachsehen!

Vielleicht hilft auch ein Formatierprogramm von HP. Anwendung auf eigene Gefahr!
Herzlichen Dank an Peter Hasse für den letzten Hinweis.

Wie kann ich vom USB-Stick booten?

Die Probleme auf diesem Gebiet gehen eindeutig zurück. Aber nach wie vor gilt: Bei manchen Kombinationen von Hauptplatine und USB-Stick funktioniert es, bei anderen nicht. Vielleicht hilft ein BIOS-Update weiter, suchen Sie auf der Website des Hauptplatinen-Herstellers (nicht des BIOS-Herstellers). Nach Tests der Zeitschrift PC Welt [8] kann man auch von manchem Memory-Stick booten, dessen Hersteller das Gegenteil behauptet. Verständlich, so geht er entsprechenden Mängelrügen aus dem Weg.

So wird ein USB-Memory-Stick bootfähig:

  • Aus einer Anleitung, die ich in [2] fand - falls man keine Bootdisketten erstellen kann oder will, kann man sie auch aus dem Internet beziehen:
    1. Diskette ins Laufwerk einsetzen. Achtung, der Inhalt geht verloren!
    2. Im Explorer das Kontextmenü für das Diskettenlaufwerk öffnen
    3. "Formatieren", "MS-DOS-Startdiskette erstellen", "Starten"
    4. Bootsektor mit MKBT auslesen (im DOS-Fenster: mkbt -c a: bootsect.bin)
    5. Memory-Stick formatieren - die Redaktion empfiehlt das Programm des Stick-Herstellers.
    6. Bootsektor auf den USB-Stick kopieren: mkbt -x bootsect.bin E:
      (E: durch den Laufwerksbuchstaben des USB-Stick ersetzen und Fehlermeldung vonwegen Filesystem ignorieren.)
    7. Alle Dateien der Bootdiskette auf den USB-Stick kopieren.
  • Die Primitivmethode für Windows 98SE:
    1. Memory-Stick vollständig formatieren.
    2. Systemdateien kopieren - entweder mit dem Formatieren-Fenster oder von der MS-DOS-Eingabeaufforderung aus: Mit C: zum Bootlaufwerk wechseln und mit sys G: die Systemdateien kopieren (wenn der Memory-Stick als Laufwerk G: eingebunden ist). Heute muß man das wieder dazu sagen: Jedes der beiden Kommandos muß mit der Eingabe-Taste abgeschlossen werden, das Fenster läßt sich mit dem Kommando exit schließen.
  • Eine weitere Anleitung enthält [3].
  • [13] empfiehlt das HP USB Storage Format Tool.
  • Wer englisch lesen kann, dem sei Martin List-Petersens "Bootable USB Keys" empfohlen.

Wie kann ich Linux vom USB-Stick booten?

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Linux-Distributionen, die direkt von einem Wechseldatenträger wie CD oder Memory-Stick booten. Meist kommen sie völlig ohne Festplatte aus und hinterlassen auf der Festplatte auch keine Spuren - außer man nutzt sie, um z.B. eine erschossene Windows-Installation zu retten.

Der bekannteste Vertreter dieser Linux-Distributionen ist Knoppix. Neben obigen allgemeinen Hinweisen zum Booten sollte die folgende Anleitung weiterhelfen:

  1. Eine Knoppix-Variante wählen, die auch auf den Memorystick paßt; die Standardversion füllt schließlich eine komplette CD. Knoppix-Varianten ab 50 MB gibt es z.B. über http://www.knoppix.net/docs/index.php/KnoppixCustomizations. Sorry wegen der englischsprachigen Quelle, aber während meiner Recherchen war Knoppernet geschlossen.
  2. Das Boot-Image modifizieren, wie das z.B. Matthias Müller beschreibt. Eine deutsche Übersetzung steht unter http://www.unixboard.de/vb3/showthread.php?t=5984. Der Autor sollte aber eigentlich auch deutsch können.
  3. Auf dem Memory-Stick eine FAT-Partition anlegen und Knoppix drauf kopieren.

Herzlichen Dank an Alexander Nader für den Hinweis auf die URLs dieses Abschnitts!

Knoppix-Alternativen

Wer Multimedia-Dateien vom Memory-Stick abspielen will, sollte sich mal MoviX ansehen. Dort gibt es das Image für eine Boot-Floppy, mit der man Memory-Sticks bootfähig machen können soll.

Weitere abgespeckte Linix-Distributionen ausdrücklich für Memory-Sticks gibt es bei SPB-Linux und http://www.flonix.com.

Herzlichen Dank an Frank Köhler für den Hinweis auf Flonix.

Damn Small Linux soll maximal 50 MB groß sein.

Wie kann ich Windows vom USB-Stick booten?

Eine erprobte Lösung dafür ist mir nicht bekannt. Vielleicht führt aber ein Weg über den PEbuilder. Mit diesem Programm kann man eine XP-Variante erzeugen, die von CD aus lauffähig ist.

Kann ich auch von anderen Speichermodulen booten?

Das Booten vom USB-Stick ist immer noch problematisch. Es gibt aber auch andere Speichermodule, von denen man einen Rechner ohne Festplatte booten kann.

  • Compact-Flash-Karten brauchen zwar einen eigenen Adapter, werden aber am IDE-Controller wie eine Festplatte angeschlossen. Hier sind also weniger Bootprobleme zu erwarten als bei USB-Sticks.
  • IDE-Flash-Module (z.B. von Transcend) werden direkt in den IDE- (Festplatten-) Stecker der Hauptplatine gesteckt.
  • Mittlerweile vielleicht die interessanteste Möglichkeit: Man zerlege einen alten Laptop und baue dessen Festplatte in ein externes Gehäuse mit USB 2-Schnittstelle ein. Kosten der Aktion: etwa 20 EUR. Ergebnis: ein taschentauglicher Massenspeicher mit 5 GB Kapazität.
    Jedes neuere BIOS sollte von einer Festplatte booten können, die per USB angeschlossen ist. Läuft erst einmal Windows, merkt man nichts mehr von USB: Die Festplatte fühlt sich so an, als ob sie per IDE angeschlossen sei - vorausgesetzt man nutzt USB 2. USB 1.1 überträgt maximal rund 1 MB/s, auch ältere Notebook-Festplatten sind mindestens 10mal so schnell...

IDE-Flash-Module stecken im Innern des Rechners, eignen sich also nicht zum Datenaustausch. Aber wer einen Slim Client ohne Festplatte bauen will, hat hier eine recht problemlose Technik vor sich. Beispiel: das Projekt Streaming Client der Zeitschrift c't (siehe [6])

Wie kann ich die Daten auf meinem USB-Stick verschlüsseln?

Wenn man seine sensibelsten Daten schon am Schlüsselbund herumträgt, sollte man sie auch gegen unbefugten Zugriff schützen. Neben den sonst auch möglichen Verfahren wie Dateipasswörtern liefern viele Hersteller von USB-Sticks eigene Programme für diesen Zweck mit. Gewöhnlich dokumentieren die Hersteller aber nicht, wie die Verschlüsselung arbeitet, also wie gut der Schutz ist. Alternativen sind Programme wie Easy Crypto Deluxe.

Manche Dateisysteme wie NTFS bieten Verschlüsselungsmethoden an. Ich habe aber keine Informationen, ob sich so geschützte Daten auch auf anderen Rechnern wieder lesen lassen. Ein Artikel zum generellen Verstecken von Dateien unter Windows XP findet sich unter [4].

Warnung: Welche Freeware-Utility würde wohl jemand programmieren, der möglichst zentral Passwörter einsammeln will? Am besten eines, dem die Nutzer ihre Passwörter zur sicheren Verwahrung anvertrauen...

Wie kann ich Daten auf meinem USB-Stick retten?

Bei einem Rechnerfehler gingen mir Daten auf meinem USB-Stick verloren. Oder: Ich habe versehentlich Daten auf meinem USB-Stick gelöscht. Gibt es Chancen, diese Daten doch noch zu retten?

Unter Windows sind Löschen und Löschen zwei unterschiedliche Dinge: Wer den Papierkorb leert, markiert die entsprechenden Verwaltungsinformationen als ungültig und den Speicherplatz der entsprechenden Dateien als frei. Die Informationen sind aber noch auf dem Datenträger und dort werden sie erst bei anderer Gelegenheit überschrieben. Deshalb gelten zwei Regeln:

  1. Nichts mehr auf dem Datenträger ablegen! Also nix mehr damit machen, auch auf keinen Fall auf dieser Partition z.B. Programme installieren, bis:
  2. Mit spezialisierter Software wie z.B. PC Inspector File Recovery oder Disk Investigator
    versuchen, die Daten doch noch vom Datenträger zu kratzen.

Kann ich Dateien auf dem USB-Stick normal benutzen?

Ja - mit einer Einschränkung: Wenn Sie den USB-Stick abziehen, so lange darauf noch Dateien geöffnet sind, sind Datenverluste wahrscheinlich. Bei Dateien auf Ihrer Festplatte mault das Betriebssystem, wenn Sie z.B. eine geöffnete Datei verschieben wollen; am Abziehen des USB-Sticks kann Sie das Betriebssystem nicht hindern. Ihr Mailarchiv von Outlook sollten Sie hier also nicht ablegen, wenn Outlook bei Ihnen den ganzen Tag offen ist. Ein Programm zum Abmelden von Wechselmedien bietet die Zeitschrift c't unter Softlink 0316208.

Kann ich Programme vom USB-Stick starten?

Heute bestehen die meisten Windows-Programme auf einer Installation. Nur wenige Programme lassen sich also einfach so von einem Wechselmedium aus starten. Selbst wenn sich ein Programm direkt starten läßt, kann es unerwünschte Nebenwirkungen haben, z.B. Winzip: Es zieht bestimmte Dateitypen an sich und trägt sich in Kontextmenüs ein. Dem normalen Nutzer eines Rechners tut man also keinen Gefallen, denn nach Abziehen des USB-Sticks fehlt das Programm.

Wer z.B. oft in Internet-Cafes seine Mails liest, wird einen Mail-Client mögen. Den liefert z.B Pearl mit. Andere Hersteller liefern wohl auch Programmpakete mit.

Programme, die ohne Installation unter Windows laufen

Diese Liste wurde mittlerweile so umfangreich, daß ich sie auf eine eigene Seite ausgelagert habe.

Kann ich einen USB-Stick auch ohne Rechner auslesen?

Ja: Einige MP3- und Multimediaspieler mit Festplatte wie der Medion MD 95200 beherrschen USB-OTG (On The Go). Damit kann man dann z.B. auch im Urlaub die Bilder aus der Kamera sichern. Voraussetzung ist allerdings, dass die Kamera sich als Wechseldatenspeicher ansprechen läßt und nicht auf ihrem eigenen USB-Treiber besteht. [10]

Wie kann ich verhindern, dass beim Stecken die nervige Auswahlliste hochkommt?

Auswahl-Message nach Stecken

Diese Message-Box ist die Voreinstellung des Autorun-Mechanismus. Den kann man entweder nutzen oder abschalten:

  • MSDN beschreibt, wie man mit einer Datei namens autorun.inf im Wurzelverzeichnis beim Stecken des USB-Sticks bestimmte Funktionen auslöst.
  • Der Autorun-Mechanismus lässt sich abschalten, indem man in der Registry die Keys HKLM\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion \Policies\Explorer\NoDriveTypeAutoRun oder HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion \Policies\Explorer\NoDriveTypeAutoRun auf 255 (hex FF) setzt. Allerdings setzt das den Autorun-Mechanismus komplett außer Betrieb, auch für CDs und DVDs. Das lässt sich schwer vermeiden, weil Windows keinen eigenen Laufwerkstyp für USB-Laufwerke besitzt.

Was kann ich mit USB-Sticks sonst noch anstellen?

Neue Produkte führen häufig zu neuartigen Anwendungen - was kann man mit USB-Sticks sonst noch anfangen?

  • Im USB-Stick kann man z.B. das eigene E-Mail-Verzeichnis ständig mit sich herumtragen oder hat auch den "Passwort-Spickzettel" immer dabei. Logisch, daß man diese Daten dann schützen muß, schließlich kann der USB-Stick leicht in unbefugte Hände geraten. Gerade beim E-Mail-verzeichnis sei die Warnung wiederholt: Wenn Sie den USB-Stick abziehen, während darauf Dateien geöffnet sind, ist der Datenverlust wahrscheinlich.
  • Viele der USB-Sticks werden mit Zusatzprogrammen ausgeliefert, die z.B. den Inhalt verschlüsseln oder den USB-Stick zum "Schlüssel" für den Rechner machen.
  • Häufig bin ich nur deshalb mit einem Laptop unterwegs, weil ich so weiß, wo meine aktuellen Dateien sind: Sobald ich auf unterschiedlichen Rechnern arbeitete, hätte ich hier ein heftiges Problem. Mit einem 1-GB-USB-Stick kann ich zwar unterwegs nicht arbeiten, habe meine aktuellen Arbeitsdateien aber immer dabei.
  • Auch unterwegs kann man manche USB-Sticks einsetzen, etwa als MP3-Player oder Diktiergerät. Allerdings sind diese Geräte zwangsweise viel größer, denn unterwegs brauchen diese Geräte ihre eigene Stromversorgung.
  • Damit lassen sich grundsätzlich Rechner völlig ohne bewegte Teile (Festplatte, Lüfter) bauen, sofern man die Kombination aus USB-Stick und Hauptplatine zum Booten überreden kann. Außerdem läßt sich damit sehr schön ein Werkzeug zur Datenrettung "gestorbener" Rechner erstellen, wie das z.B. Knoppix zeigt.

Welche Sicherheitsprobleme haben USB-Sticks?

Auf den ersten Blick erscheint als Gefahr nur, daß der USB-Stick in die falschen Hände geraten könnte. Auf den zweiten Blick rücken die USB-Sticks ein generelles Sicherheitsproblem des USB ins Blickfeld: Die Daten lassen sich nur noch sehr schwer einsperren. [7]

Bislang reichte es, wenn ein Rechner weder Diskettenlaufwerk noch CD-Brenner enthielt, das Gehäuse abgesperrt war und das Netzwerk nicht jeden Rechner rein ließ. Per USB und Memory-Stick/Festplatte/WLAN kann man nicht nur Daten aus dem Rechner holen, sondern auch viele Sicherheitsmechanismen aushebeln - spätestens wenn der Rechner von USB booten kann.

Da wird noch mancher IT-Verantwortliche ins Schwitzen kommen, denn Memory-Sticks lassen sich ohne eigene Treiber nutzen und USB weglassen geht auch nicht: Wie sollen Tastatur oder Maus sonst angeschlossen werden, nachdem der PS/2-Anschluß mehr oder weniger ausgestorben ist?

In [9] werden zwei Wege beschrieben, die aber nur unter Windows XP funktionieren und auch dann nur, wenn die Systempartition mit NTFS formatiert ist und der Benutzer mit eingeschränkten Rechten arbeitet. Der Mechanismus beruht darauf, die Plug&Play-Steuerdateien für USB-Massenspeicher unzugänglich zu machen. Dafür ist nicht der Sicherheitskontext des aktuellen Nutzers maßgeblich - der hätte in diesem Fall keine Rechte, Treiber zu installieren. Vielmehr benutzt Windows hier seinen eigenen Sicherheitskontext System. Sofern noch kein passender Treiber installiert wurde, löscht von der Kommandozeile aus

cads %windir%\inf\usbstor.inf /D System /E

die Zugriffsrechte auf die Installationsinformationen. Wer es genauer wissen will, sollte entweder in der c't oder bei Microsoft weiterlesen.

Welche Entwickungstendenzen gibt es bei USB-Sticks?

Innerhalb von zwei Jahren haben USB-Sticks praktisch alle wiederbeschreibbaren Medien unterhalb der DVD+/-RW verdrängt. Kein moderner Rechner hat mehr ein Diskettenlaufwerk. Wer sprich noch von LS-Laufwerken oder anderen firmenspezifischen Produkten? Wiederbeschreibbare CDs sind vielleicht noch für den tragbaren CD-Spieler interessant. USB-Sticks dienen häufig als Datenspeicher für MP3-Player oder Miniaturkameras. Andere Awendungsfälle sind Boot-Datenträger für Wartungszwecke oder Laptop-Ersatz ("Rechner stehen überall rum"). 1-GB-Sticks sind mittlerweile handelsüblich.

Viele USB-Sticks enthalten mittlerweile Zusatzfunktionen. MP3-Player, Radio mit Aufnahmefunktion oder Kamera machten den Anfang. Eine recht reizvolle Möglichkeit sind mit Hardware unterstützte Verschlüsselungsfunktionen. So bekommt man neben dem Haustür- und Schreibtischschlüssel z.B. auch Passwörter an den Schlüsselbund.

Auf diesen Zug stiegen Anfang 2005 zwei Industriegruppen auf, die USB-Sticks zum universellen Hilfsmittel machen wollen:

  • U3 auf der CES in Las Vegas von den Flashspeicher-Spezialisten M-Systems und SanDisk präsentiert, will eine offene Applikationsplattform entwickeln: USB-Stick einen beliebigen Windows-Rechner stecken, mit gewohnter Arbeitsoberfläche arbeiten - ohne Installationsarbeiten. Nach [11] legt U3 mehr Wert auf Software-Standards. Seit Kurzem ist ein Developementkit für U3-Programme erhältlich.
  • Eigentlich schon ein Jahr älter ist die USB Flash Drive Alliance (UFDA) um die Firmen Samsung Semiconductor, Genesys Logic, Kingston Technology, Lexar Media und PNY Technologies. Aber erst Ende 2004 beschloss das Gremium, den Schwerpunkt weniger Marketing und mehr auf Normungsarbeit zu legen.

 

 

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Boot-Disks
 -  DOS-Bootdisk mit einigen nützlichen Tools
 -  Teledata Network Bootdisk
 -  DOS Network Boot Disk v3.55
 -  Bart's Network Boot Disk
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 -  File Recovery Disk mit Lesezugriff auf NTFS-Partionen
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Hi!

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hey taugnix

hab dich schon vermißt.............und deine posts........

urlaub ?? :Trau8: ??
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:fans
hallo Taugnix saubere arbeit super.
good jop.
gruß.Aloise

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super taugnix :held:

und schön dich mal wieder zu lesen

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